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Aktuelle
Veranstaltungen:


Mittwoch, 12. Juli, 19 Uhr

Vortrag, Lesung und Diskussion

„Über die Familie hinweg“ Eine Selbstverstrickung

Vortrag von Michael Dreyer, Lesung und Diskussion

Der Abend ist angelegt als eine Montage aus Vortragssequenzen (Michael Dreyer), Lesungen (Heidi Herzig) und Musikeinspielungen (Thilo Ruck, klass. Gitarre) an zwei verschiedenen Orten innerhalb der Ausstellung. Von Beginn an dürfen die anwesenden Gäste an den Debatten teilnehmen. Ausgangspunkt dafür bildet die Installation Über die Familie hinweg, (2016-17), auf deren Entstehung und Funktion in der Ausstellung Dreyer näher eingehen wird. Der Raum I who have nothing (benannt nach dem Song von Shirley Bassey), im dritten Kabinett, wird eine Station sein. Hier befindet sich eine Installation zu Bazacs Roman Colonel Chabert (1938).

Den inhaltlichen Kern der circa 90-minütigen Montage aus verschiedenen Aktionsformen (auch des Publikums), bilden Dreyers Vortragspassagen. Deren Gegenstand ist die Frage nach den Zusammenhängen der zahlreichen Referenzen der Installation, ihrer Formen und Medien, den Strukturprinzipien ihrer Anordnung und dem Assoziationsprinzip ihrer Wahl und der „Einfälle“, die Michael Dreyer während der Arbeit hatte. Er sieht die Vermittlung der eigenen Arbeit durch Texte und intertextuelle Bezüge in der Krise. Dies führte Dreyer zu den Formen der Malerei, wie sie in der Ausstellung zu sehen sind. Buch- und Schallplattencover werden zu Trägern „inhaltistischer“ Botschaften, die mittels formalistischer Techniken (color field painting, Kreisornamente) dem Terror der Wörtlichkeit nicht entkommen wollen. Die Schriftenmalereien diverser Songtitel fungieren als Headlines in der Ausstellung. Dreyer möchte Ludwig Wittgensteins Überlegungen zur„Familienähnlichkeit“ überprüfen und auf seine eigene „barocke“ (Felix Ensslin über Dreyer) Methode beziehen, mit dem Ziel, „über Wittgensteins Familienähnlichkeit hinauszukommen“.

Das Veranstaltungsprogramm wurde von Michael Dreyer kuratiert.

Eintritt frei! 


Stellenausschreibung

Praktikum im
Badischen Kunstverein

Der Badische Kunstverein bietet zum 1. August einen Praktikumsplatz in den Bereichen Ausstellungsorganisation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an. Der Badische Kunstverein in Karlsruhe ist einer der ältesten Kunstvereine Deutschlands und konzentriert sich auf die Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer Kunst.

Wir bieten einen umfassenden Einblick in den professionellen Ausstellungsbetrieb und in die Arbeit eines Kunstvereins in einem kleinen Team.

Die Arbeitsschwerpunkte während des Praktikums liegen primär in der Vorbereitung und Begleitung der kommenden Ausstellungen mit Lubaina Himid und Alex Martinis Roe und deren Rahmenprogramm. In die Praktikumslaufzeit fällt zudem die Vorbereitung und die intensive Begleitung der diesjährigen Karlsruher Museumsnacht (KAMUNA) am 5. August.

Voraussetzungen:

- Interesse für zeitgenössische Kunst
- sehr gute Deutschkenntnisse
- sehr gute Englischkenntnisse
- mind. 2 Fachsemester in den Fächern Kunstgeschichte,
Kunstwissenschaften, Kulturwissenschaften, Kulturmanagement oder
verwandten Studiengängen
- Kontaktfreudigkeit, Einsatzbereitschaft sowie Flexibilität
- gute Computerkenntnisse (MS Office, Photoshop)

Arbeitsumfang: 40 Stunden / Woche

Beginn 1. August, Laufzeit: mindestens 6-8 Wochen
Das Praktikum kann auch studienbegleitend (mindestens 3 Tage/Woche) absolviert werden und wird mit einer Aufwandsentschädigung vergütet.

Bewerbungsfrist: bis einschließlich Donnerstag, 20. Juli 2017

Bewerbungen mit kurzem Anschreiben und Lebenslauf bitte per E-Mail (max. 2 MB) an: Lisa-Kathrin Welzel, lisa.welzel@badischer-kunstverein.de

Programm für Mitglieder

Mitgliedschaft zum Verschenken


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Verschenken Sie eine Mitgliedschaft im Badischen Kunstverein!
- Freier Eintritt zu allen Ausstellungen und Veranstaltungen des Badischen Kunstvereins
- Freier Eintritt in fast 300 Kunstvereine
- Persönliche Einladung zu allen Veranstaltungen
- Vorzugspreise bei Katalogen und Jahresgaben

EUR 55,- / 25,- für Künstler / 17,- Schüler/Studierende/Rentner