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08.02.-24.03.2019
Donnerstag, 7. Februar 2019, 19 Uhr

Ausstellung

MARABU

 

Peter Ackermann, Tariq Alvi, das änderungsatelier, Hermann Anselment, Horst Antes, Theda Arnold, Friedrich Barth, IAIN BAXTER&, Karl Biese, Diethard Blaudszun, Juliette Blightman, Rudolf Bonvie, Pauline Boudry / Renate Lorenz, Rainer Braxmaier & Werner Pokorny, Kaucyila Brooke, Eleanor Vonne Brown, Matthew Buckingham, Hildegard Burhenne, Andrea Büttner, Kerstin Cmelka, Carole Condé & Karl Beveridge, Walter Conz, Stephen Craig, Daniel Gustav Cramer, Josef Dabernig, Danica Dakić, Enrico David, Barbara Denzler, Hansjoerg Dobliar, Jürgen Drescher, Michael Dreyer, Edgar Endress/Lori Lee/Chris Rackley, Ellie Epp, Equipo Cronica, Hans Martin Erhardt, Noa Eshkol, Ruth Ewan, Fotoarchiv Bauer, Luca Frei, Aurélien Froment, Günter Fruhtrunk, Gagel, Simone Gilges, Helmut Goette, Awed D. Gorella, HAP Grieshaber, Gabriele Grosse, Jakob Grünenwald, Nilbar Güreş, Rana Hamadeh, Burkart Hanstein, Theodor Hildebrandt, Lubaina Himid, Arnulf Hoffmann, Karl Holmqvist, Heidrun Holzfeind, Judith Hopf, Laura Horelli, Karl Hubbuch, Barbara Jäger, Constantin Jaxy, Rainer Jochims, Horst Egon Kalinowski, Sanya Kantarovsky & Liz Magic Laser, Garry Neill Kennedy, Janice Kerbel, Ida Kerkovius, Scott King, Willy Kiwitz, Bert E. A. Klag, Jürgen Klauke, Fritz Klemm, Heinrich Klumbies, Joachim Koester, Albert Korat, Dieter Kraemer, Martha Kropp, Peter Kuckei, Zofia Kulik, Milan Kunc, Hermann Kupferschmid, Edmund Kuppel, Warja Lavater, Denisa Lehocká, Matts Leiderstam, Horst Lerche, Marie Lund, Adolf Luntz, Taus Makhacheva, Elke Marhöfer & Mikhail Lylov, Bertold Mathes, Dóra Maurer, Nick Mauss, Hansjörg Mayer, Bruce McLean, Birgit Megerle, Michaela Meise, Michaela Melián, Michele Di Menna, Antoni Mikołajczyk, Hanspeter Münch, Willi Münch-Khe, Ernst Wilhelm Nay, Marcel Odenbach, Boris Ondreička, Willem Oorebeek, Ewa Partum, Otto Piene, Falke Pisano, Norbert Prangenberg, Lothar Quinte, Walter Rabe, Ursula Rauch, Timm Rautert, Heinrich Reiffescheid, Albert Rieger, Louis Léopold Robert, Alex Martinis Roe, Ana Roldán, Heinz Schanz, Adolf Schinnerer, Wilhelm Schnarrenberger, Georg Scholz, Dieter Schosser, Jutta Schwalbach, Hanna Schwarz, Grace Schwindt, Setareh Shahbazi, Catriona Shaw, Edith Seibert, Shmuel Shapiro, Franz Skarbina, Pravoslav Sovak, Tamás St.Auby, Helmut Stowasser, Thomas Straub, Iza Tarasewicz, Hans Thoma, Heinz Treiber, Nasan Tur, Tomi Ungerer, Rolf Urban, Peer Veneman, Marisa Vola, Bernd Völkle, Hans von Volkmann, Voré, Wolf Vostell, Emil Wachter, Günter Wagner, Daphne Walch, Ian Wallace, Patricia Waller, Emily Wardill, Annette Wehrmann, Hannah Weinberger, Thomas Werner, Tanja Widmann ft. Johannes Porsch, Gottfried Wiegand, Stephen Willats, Susanne M. Winterling, Elke Wree, Herbert Zangs u.a.

Was bleibt von einem Jubiläum anlässlich 200 Jahre Badischer Kunstverein? Nach einer intensiven Recherche zu den Geschichte des Hauses und der Ausstellungen haben wir uns gefragt, was in diesem Jahr zur Sprache kam und was noch unbeantwortet blieb. Als Nachklang des Jubiläums möchten wir noch einmal auf eine Besonderheit der Kunstvereinsarbeit zurückkommen: Auf die Geschichte der Jahresgaben. Parallel zur Mitgliederausstellung war es uns nur möglich, einen kleinen Teil der noch vorhandenen Jahresgaben und Editionen zu präsentieren, dabei sind es gerade diese eher ephemeren und flexibleren Formate, die die unterschiedlichen Programmatiken des Kunstvereins auf signifikante Weise abbilden. 

Erstmalig beschäftigt sich ein Kunstverein mit diesem ihm eigenen Prinzip der Jahresgaben, die von ausgewählten Künstler*innen dem Verein zur Verfügung gestellt oder neu produziert werden, um sie anschließend an die Mitglieder zu verkaufen. Die Anfänge der Jahresgabenwerke sind dabei eng mit der Entstehungsgeschichte des Kunstmarktes verknüpft und einmal im Jahr wird der Kunstverein in den Kreislauf von Ankauf und Verkauf von Kunstwerken eingeschleust. In den letzten Jahren ist die Aufmerksamkeit der Presse für die Jahresgaben der Kunstvereine deutlich gestiegen, große Artikel in Die Zeit, der Süddeutschen Zeitung oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung präsentieren einen Querschnitt der angebotenen Werke aus den Institutionen. Ebenso widmen sich internationale Kunstzeitschriften einer regelmäßigen Berichterstattung über das alljährliche Jahresgabenangebot. Die Preise sind verlockend, denn oftmals sind die Arbeiten unter ihren Galeriepreisen zu erhalten und schon längt sind die Werke nicht mehr nur Mitgliedern zugänglich, sondern oftmals auch für Nichtmitglieder – zumeist gegen einen Aufpreis – käuflich zu erwerben. 

Ein Team aus Kunsthistoriker*innen, Kunstwissenschaftler*innen, Szenograf*innen und Gestalter*innen hat sich mit Fragen der Präsentation und Kontextualisierung der Jahresgaben im Badischen Kunstverein auseinandergesetzt. Entstanden ist eine Ausstellung, deren vorrangiges Ziel es ist, möglichst alle vorhandenen Jahresgaben und Editionen von 1842 bis 2017 erstmals wieder zugänglich zu machen und ihre Einordnung in die Ausstellungsgeschichte anhand von Plakaten, Katalogen und Schriftstücken zu visualisieren, aber zugleich auch das Prinzip der Jahresgaben und ihre Genese kritisch zu beleuchten. Dazu tragen insbesondere die Veranstaltungen bei, die jeden Mittwochabend die Ausstellung begleiten.

Konzeption und Durchführung von Ausstellung und Veranstaltungen:
Anja Casser, Hubert Distel, Lizzy Ellbrück, Tiffany Justine Erndwein, Yvonne Fomferra, Hanna Franke, Hanne König, Malte Pawelczyk, Christina Scheib, Lisa-Kathrin Welzel

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